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Die PTC-Thermistoren
(positiver Temperaturkoeffizient) sind Temperatursensoren in festem
Zustand, die zwischen ihren Anschlüssen eine zunehmende Widerstandantwort
aufweisen, wenn der Sensorenkopf ebenfalls zunehmenden Temperaturen
unterworfen ist. Diese Antwort ist um den Einstellungspunkt des
Produkts in hohem Maß nicht linear.
Dieser
Widerstand, der bei Raumtemperatur bei ca. 100
liegt, kann bei Temperaturen weit über die Einstellung 100k
erreichen.
Es entsteht eine erhöhte Veränderung
des elektrischen Widerstandes, so wie die Temperatur den Einstellungspunkt
überschreitet, und erlaubt, dass das Produkt als hervorragender
Wärmeschutz verwendet wird, der, an einen eletronischen Lesekreis
gekoppelt, die Aktion über die Anwendung ermöglicht.
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Ihre Hauptanwendung ist
der Wärmeschutz von Motoren und Maschinen allgemein, hauptsächlich
bei denen mit höherer Leistung ( >2,5 HP), immer zusammen mit
einem Relais oder eletronischen Schalter eingesetzt, der das Signal vom
Sensor erhält und den eigentlichen Trennschnitt vornimmt.
Auf Grund
seiner geringen Größe (max. 4mm) ist der in das Spulenelement
eingebaute PTC in der Lage, die Wärme im selben Moment aufzunehmen
und schnell auf die Temperaturumstellung zu reagieren.
Die PTCs werden in der
"einfachen" Ausführung geliefert, d.h., mit einem Sensorenkopf
und zwei Drähten, oder “dreifach” mit drei in Serie geschalteten
Sensorenköpfen oder auch noch in der Ausführung mit “Montage
mit Gewinde”, die nichts Weiteres ist als ein in einer Montage für
Oberflächenverschraubung verkapselter Sensorenkopf.
Die Widerstandswerte
des PTC entsprechen den Vorgaben aus DIN 44081 und 44082.
| Empfehlung:
Für alle Microtherm-Produkte sind auf die gewünschte Temperatur
eingestellte Muster vor dem regulären Einsatz an der Anwendung
zu testen, um abzusichern, dass die Vorgaben an Temperaturschutz,
-regulierung, -überwachung bzw. Sensoren/Signalisierung erfüllt
sind. Für den Fall der Notwendigkeit einer Einstellung empfehlen
wir, dass neue Muster getestet werden. |
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